Dr. Christian Ramthun, Stv. Leiter Hauptstadbüro, WirtschaftsWoche

Christian Lindner, Generalsekretär, FDP

Andrea Nahles, Generalsekretärin, SPD

Garrelt Duin, Wirtschaftspolitischer Sprecher, SPD-Fraktion

Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstands, BASF

Randolf Rodenstock, Unternehmer und Vizepräsident, BDA

Dr. Gerhard Prätorius, Leiter Koordination CSR und Nachhaltigkeit, Volkswagen

Birgit Riess, Direktorin, Programm Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, Bertelsmann Stiftung

Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs Communications, Microsoft Deutschland

Stephan Zehentmeier, Senior Projektleiter Konzernmarketing/ Nachhaltigkeit, Rewe Group

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ottmar Schreiner, Mitglied des Bundestags, SPD

Gisela Piltz, Mitglied des Bundestags, FDP

Marie-Luise Dött, Mitglied des Bundestags, CDU

Programm

 

01. Juni 2010 - Kongresstag

09:30 - 10:00

Keynote

Zeit für Verantwortung

Unternehmen sehen sich heute mit hohen gesellschaftspolitischen Erwartungen konfrontiert: Wenn von unternehmerischer Verantwortung die Rede ist, spielen neben einem nachhaltigem Geschäftsmodell und zivilgesellschaftlichem Engagement auch klassische gesellschaftspolitische Themen eine Rolle: die Vereinbarkeit von Kind und Beruf zum Beispiel, aber auch die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und die Chancen von Frauen auf Führungspositionen.

Es ist der demographische Wandel, der zum Umdenken führt. Politiker müssen sich von der Illusion verabschieden, gesellschaftspolitische Herausforderungen wie beispielsweise die Betreuung einer steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen allein mit Geld lösen zu können. Unternehmen wiederum entdecken Frauenförderung und familienfreundliche Arbeitsbedingungen angesichts des drohenden Fachkräftemangels zunehmend als strategische Vorteile im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter.

Zeit wird deshalb mehr und mehr zur Leitwährung moderner Gesellschaftspolitik. Unternehmen sind dabei die wichtigsten Partner. Nur dort, wo gut ausgebildete Frauen und Männer Zeit für Verantwortung in der Familie haben, werden sie künftig arbeiten können und wollen.


Schröder
Dr. Kristina Schröder
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

 

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