Dr. Christian Ramthun, Stv. Leiter Hauptstadbüro, WirtschaftsWoche

Andrea Nahles, Generalsekretärin, SPD

Christian Lindner, Generalsekretär, FDP

Dr. Harald Schwager, Mitglied des Vorstands, BASF

Garrelt Duin, Wirtschaftspolitischer Sprecher, SPD-Fraktion

Randolf Rodenstock, Unternehmer und Vizepräsident, BDA

Birgit Riess, Direktorin, Programm Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, Bertelsmann Stiftung

Dr. Gerhard Prätorius, Leiter Koordination CSR und Nachhaltigkeit, Volkswagen

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Stephan Zehentmeier, Senior Projektleiter Konzernmarketing/ Nachhaltigkeit, Rewe Group

Dr. Astrid Kasper, Leiterin Public Affairs Communications, Microsoft Deutschland

Ottmar Schreiner, Mitglied des Bundestags, SPD

Gisela Piltz, Mitglied des Bundestags, FDP

Marie-Luise Dött, Mitglied des Bundestags, CDU

10. März 2008

19:00 - 19:30

Einlass

Eröffnung des Kongresses

Am Auftaktabend des Globalen Wirtschafts- und Ethikforums wird der Kongress glanzvoll im „ewerk“ in Berlin eingeleitet.

19:30 - 20:00

Eröffnungsrede

Eröffnungsrede vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Müller
Michael Müller
Parlamentarischer Staatssekretär, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
20:00 - 22:00

get-together

Beim anschließenden get-together können sich die Teilnehmer aus dem Deutschen Bundestag und den Bundesministerien, Vertreter aus der Wirtschaft sowie Medienvertreter in angenehmer Atmosphäre über aktuelle Fragen der Corporate Social Responsibility austauschen.

11. März 2008

09:00 - 09:30

Einlass



09:30 - 10:00

Eröffnungskeynote

Die erste Keynote des Kongresstages hält der Bundesminister des Innern Dr. Wolfgang Schäuble. Hier geht es um das gegenwärtige und zukünftige Verhältnis von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wie kann die Aufgaben- und Lastenverteilung zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gestaltet werden? In welche Richtung muss sich der Dialog von Wirtschaft und Politik weiter entwickeln?



Schäuble
Dr. Wolfgang Schäuble
Bundesminister des Innern, CDU
10:00 - 10:45

Forum I

CSR und Kommunikation

Gutes tun und darüber sprechen - aber bitte ohne Prahlerei und Etikettenschwindel. Die Kommunikationschefs von engagierten Unternehmen bewegen sich auf dünnem Eis. Journalisten begegnen CSR-Programmen oft mit Argwohn, Stakeholdergruppen urteilen kritisch und aus ihrer parteilichen Sicht, und verantwortungsvoll handelnde Unternehmen erfahren meist nicht die gesellschaftliche und publizistische Anerkennung, die sie verdienen oder sich erhoffen. Daher werden nachvollziehbares CSR-Reporting und die Integration von Verantwortungsthemen in die gesamte Unternehmenskommunikation immer wichtiger.

Henke
Hans Jochen Henke
Generalsekretär, Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Kammerer
Patrick Kammerer
Direktor Unternehmenskommunikation/ Wirtschaftspolitik, Shell Deutschland
Keese
Christoph Keese
Chefredakteur, Welt am Sonntag
Rumpf
Matthias Rumpf
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, OECD
Doebler
Moderation: Moritz Doebler
Ressortleiter Wirtschaft, Der Tagesspiegel
10:45 - 11:00

Pause



11:00 - 11:30

Praxis I

Case A

Microsoft Deutschland gilt mit der "Initiative IT-Fitness" und dem Programm "Schlaumäuse" als Musterbeispiel für die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen.
Die „Initiative IT-Fitness“ hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2010 deutschlandweit die Beschäftigunschancen von 4 Mio. Bürgern aller Altersklassen durch Schulungsangebote zu verbessern. Interessierte können einen Online-Test durchlaufen, um ihre Computerkenntnisse zu testen, und bekommen danach maßgeschneiderte kostenlose Qualifizierungsmaßnahmen angeboten.
Die Microsoft Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ fördert die Sprachentwicklung von Kindern im Alter von 4-6 Jahren in deutschen Kindertagesstätten.


Tesch
Henrik Tesch
Microsoft Deutschland GmbH, Director Citizenship Corporate Affairs
11:30 - 12:00

Praxis I

Case B

Die Otto Group gilt schon seit vielen Jahren als Vorreiter in Sachen Corporate Social Responsibility und hat unter dem Titel "Unternehmen(s)Verantwortung" den besten Nachhaltigkeitsbericht 2007 vorgelegt. Der Preis wird von future e.V. und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung vergeben. Die Otto Group investiert nachhaltig in Klimaschutz und Ökologie, bereits seit 1986 ist der Umweltschutz bei Otto erklärtes Unternehmensziel. Bei der Produktpalette wird viel Wert auf Qualität und Langlebigkeit gelegt. Die Textilien mit dem Qualitätssiegel „Pure Wear“ sind schadstoffgeprüft und aus biologisch produzierter Baumwolle hergestellt. Der „Code of Conduct“ garantiert sozialverträgliche Produktionsbedingungen auch in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Streubig
Andreas Streubig
Leiter Umwelt- und Gesellschaftspolitik, Otto Group
12:00 - 14:00

Mittags-Agora

In themenspezifisch besetzten Tischrunden diskutieren über 30 Mitglieder des deutschen Bundestages, hohe Vertreter aus Bundesministerien, Journalisten und Kongressteilnehmer aktuelle CSR-Themen. Mehr Informationen finden Sie hier.

14:05 - 14:25

Keynote II

Inzwischen hat jedes größere Unternehmen ein CSR-Profil vorzuweisen, und auch für die kommunikative Vermittlung des Engagements werden immer mehr Ressourcen bereitgestellt. Doch der Erfolg ist keineswegs garantiert, sondern von verschiedenen Bedingungen abhängig. Wie schaffen es Global Player, eine für ihr Unternehmen passende CSR-Stategie zu entwickeln, umzusetzen und zu kommunizieren? Welche Rolle muss die Geschäftsführung dabei spielen, und wie sollte die CSR-Abteilung innerhalb des Unternehmens positioniert sein? Was kann getan werden, um zu einer besseren medialen und gesellschaftlichen Anerkennung von CSR zu gelangen? Um diese Fragen geht es bei der zweiten Keynote des Tages, die von Prof. Dr. Björn Bloching, Partner von Roland Berger Strategy Consultants, gehalten wird.

Bloching
Prof. Dr. Björn Bloching
Partner, Roland Berger Strategy Consultants
14:30 - 15:30

Forum II

CSR und Politik

Dieses Forum behandelt das unterschiedliche Verständnis von CSR und die verschiedenen Erwartungen an die Unternehmen aus der Sicht der im deutschen Bundestag vertetenen Parteien. Insbesondere das kontroverse Themenfeld um Freiwilligkeit oder staatliche Regulierung und Standardisierung von CSR und Nachhaltigkeitsberichterstattung wird hier diskutiert. Behindern oder fördern staatliche Vorgaben die CSR-Programme von Unternehmen? Wie kann der Staat die Bemühungen der Unternehmen unterstützen, freiwillig gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ohne sie in ihrem kreativen Engagement zu beschneiden?

Gerhardt
Dr. Wolfgang Gerhardt
Mitglied des Deutschen Bundestages, FDP
Meyer
Laurenz Meyer
Mitglied des Deutschen Bundestages, CDU
Wasserhövel
Kajo Wasserhövel
Staatssekretär, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Inacker
Moderation: Dr. Michael Inacker
Stv. Chefredakteur/Leiter Hauptstadtbüro, Wirtschaftswoche
15:30 - 16:00

Pause



16:00 - 16:30

Praxis II

Case C

Neben der Förderung von ehrenamtlichem Engagement und des Sponsorings von verschiedenen Preisen konzentriert sich das CSR-Engagement der EnBW AG ganz auf das Thema Klimaschutz. So investiert der drittgrößte Energieversorger Deutschlands nachhaltig in Wasserkraft, Geothermie und Energiegewinnung aus Biomasse. Öffentliche Gebäude in Baden-Württemberg wurden mit Solarpanels ausgestattet und energieeffizient saniert. Bereits zum zweiten Mal richtete die EnBW 2007 eine Klimaschutzkonferenz aus, bei der auch Al Gore auftrat. Sie soll ein Forum für Politik, Behörden, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Gruppen schaffen, um Strategien und Instrumente zur Abwendung des drohenden Klimawandels zu erarbeiten und das Thema auf der öffentlichen Agenda zu halten.

Hogrefe
Jürgen Hogrefe
Generalbevollmächtigter Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, EnBW
16:30 - 17:00

Praxis II

Case D

„CSR ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf!" So lautet der Leitsatz von PUMA. Das Sportlifestyle-Unternehmen achtet seit vielen Jahren auf die Einhaltung strenger Umwelt- und Sozialstandards entlang der gesamten Wertschöpfungskette in seinen weltweiten Produktionsstätten. Grundlage dafür ist das bereits 1993 entwickelte S.A.F.E. (Social Accountability and Fundamental Environmental Standards) – Konzept, das sich an den Vorgaben der Internationalen Arbeitsorganisation ILO orientiert. Alle PUMA-Zulieferer müssen den Verhaltenskodex "Code of Conduct" beachten, dessen Einhaltung nicht nur durch PUMA, sondern auch durch unangekündigte Kontrollen der Fair Labor Association (FLA) überwacht wird.

Santjer
Dr. Ulf Santjer
Leiter der Unternehmenskommunikation, PUMA AG
17:00 - 18:00

Forum III

CSR auf die Agenda bringen

Das Abschlussforum des Kongresses bringt Spitzenpersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien zusammen. Es bündelt die wichtigsten Erkenntnisse aus den Foren zu "CSR und Kommunikation" und "CSR und Politik" und verbindet diese mit einem Ausblick auf zukünftige Trends und Entwicklungen. Wie müssen Unternehmen ihr CSR-Engagement und dessen Kommunikation strategisch weiterentwickeln? Wie kann man der defizitären Situation bezüglich der medialen und gesellschaftlichen Wahrnehmung von CSR in Deutschland begegnen und welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um CSR in Deutschland verstärkt auf die Agenda zu bringen?

Billen
Gerd Billen
Vorstand, Verbraucherzentrale Bundesverband
Heil
Hubertus Heil
Generalsekretär der SPD
Herlyn
Dr. Wilm Herlyn
Chefredakteur, Deutsche Presse-Agentur GmbH
Mittelbach
Dr. Klaus Mittelbach
Geschäftsführer, econsense e.V.
Schumacher
Moderation: Dr. Hajo Schumacher
Freier Journalist, Buchautor und TV-Moderator